Donnerstag, 25. Oktober 2007

Die Sprache

Der große Knackpunkt, nach wie vor. Ich bin ein langsamer (und zugegeben: fauler) Lerner. Ich erwarte irgendwie, dass es langsam von allein läuft, durch bloße Anwesenheit in diesem Land, aber tatsächlich muss man wollen und üben, bis einem das spanische Idiom flüssig über die Lippen kommt. Italienern und Franzosen fällt das erlernen dieser romanischen Sprache auch offenbar leichter; für mich machts das natürlich nicht besser.

Das große Problem ist, dass ich schlecht verstehe. Zwar kann ich annehmbar lesen, aussprechen und kann ein bisschen was sagen, aber oft verstehe ich die Leute einfach nicht und muss fünf Mal nachfragen, bis ich verstanden habe, dass sie eigentlich nur wissen wollten, wie mein Flug war. Auf Dauer ein Frustgarant, gegen den man aktiv arbeiten muss. Die Madrilenen sind allerdings auch Könige im Lispeln und vernuscheln von Worten ud Wortfetzen.

Trotz allem finde ich die spanische Sprache immer noch sehr schön und fühle mich annähernd heimisch in ihr, der Klang ist deutlich schöner, wenngleich die Ausdrucksmöglichkeiten weniger genau als im Deutschen sind. Ohnehin eine der Haupterkenntnisse: Deutsch ist eine sehr reiche, mächtige, und vor allem: präzise Sprache. Was mir vorher in der Form nicht bewusst war.

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