...gefunden...

Sonntag, 13. März 2011

Like Dust

"But still, like dust, I'll rise."

Via Anke.

Dienstag, 25. Mai 2010

Du schreibst Geschichte

Man soll mit Superlativen vorsichtig sein, aber dieser neue Nike-Spot ist schlicht episch gut.

Dienstag, 4. Mai 2010

Alte Helden (II): Bush

Bush waren mal ganz kurz die neuen Nirvana - nicht nur, weil Frontmann Gavin Rossdale ähnlich gutaussehend und charismatisch war, auch wegen ihres grungigen Sounds. Danach waren sie immerhin noch eine englische Alternative-Rock-Band mit einigen großartigen und einigen sehr guten Songs (das alles übrigens ziemlich genau in der Zeit zwischen den Amtszeiten der gleichnamigen amerikanischen Präsidenten).

Ich war der Band schnell verfallen, nicht nur, weil ein Freund von mir sie quasi ununterbrochen hörte, sondern auch, weil sie unter ihrem rauen Gitarrencharme massenweise Melodien zu bieten hatte (im Punk ging es mir mit Bad Religion ganz ähnlich). Das erste Album "Sixteen Stone" dürfte schon ihre Definition gewesen sein, auf dem dritten "The Science Of Things" kamen elektronische Elemente hinzu, das vierte und letzte Werk floppte schließlich.

Ich habe vermutlich kaum einen Song so oft auf der Gitarre nachgespielt, wie die Ballade "Glycerine" vom Debüt. Ähnlich gut gefiel mir dann nur noch das hymnische "Warm Machine", das für mich all die hochmeldosiche Lärmigkeit der Band in sich vereint. Man erinnert sich gern daran, wenn man sich ansieht, was Gavin Rossdale heute so macht.

Freitag, 30. April 2010

Ginger

Alles in einem Video: South Park, Nine Inch Nails, John Rambo, und der nervenzerrende "Stress" von Justice - Voilà: "Born free" von M.I.A. (übrigens auch von Romain Gavras, der das genannte Justice-Video gemacht hat).

M.I.A, Born Free from ROMAIN-GAVRAS on Vimeo.

Phänomenaler Drum 'n' Bass!

Danke an Björn.

Freitag, 2. April 2010

Meta-Hitler

Ich überlege ja schon eine Weile, was ich eigentlich von Daniel Erks Hitler-Blog bei den tazblogs halte.

Vorweg: Erstmals von Daniel Erks Existenz erfahren habe ich durch seine Doppelkolumne in Neon. In den dort veröffentlichten Alltags-WG-Geschichten über das Koexistieren mit Frauen erschien mir Erk meist wie ein frühverklemmter Kuschelpädagoge mit selbsttherapeutischem Schreibzwang - denn was er da schrieb war in meinen Augen an keiner Stelle irgendwie erzählenswert und prägte doch nur Neons Image als Studentenbravo. (Weshalb er an anderer Stelle mal zu einem der peinlichsten Berliner gekührt wurde.)

Das Hitler-Blog zeigt ihn von einer anderen Seite: Erk sammelt hier im popkulturellem Umfeld gesichtete Fundstücke mit Hitler- und Nazi-Bezug, deren Natur von skurril über witzig bis dumm und bedenklich reicht. Eine gute, zuweilen launige Idee.

Allerdings erhebt Erk gern den moralischen Zeigefinger, wenn er anderen erklärt, was lustig ist, und worüber man lieber den Kopf schütteln sollte. Dass er dabei häufig sehr richtig liegt und seine Ansichten mit rechtlichen oder philosophischen Präzedenzfällen zu stützen weiß, nimmt dem ganzen den schalen Beigeschmack nur selten. Denn obwohl es so sinnvoll wie notwendig ist, fremdenfeindliche Hetze oder verunglückte Nazi-Referenzen als das zu benennen, was sie sind, wirkt Erk dabei nicht immer als kluger Mahner. Stattdessen kommt er gelegentlich bestürzend unlocker herüber, wenn er sich für kein Rechthaber-Duell mit Kommentar-Trolls zu schade ist, und vermittelt dem Leser insgesamt das Gefühl einer moralischen Überlegenheit, die im besseren Fall das Gegenüber in die Schülerrolle in Sachen NS-Zeit verweist, im schlimmeren eine Normalisierung im Umgang mit der NS-Zeit verhindert ("Normalisierung" ist in dem Zusmamenhang immer ein schwieriges Anliegen, weil es nach rechts anschlussfähig ist; ich meine das aber in keinem Moment geschichtsrelativistisch, sondern im Sinne einer rationalen anstatt einer emotionalen oder moralischen Auseinandersetzung). Womit er das Gegenteil dessen erreicht, was das Blog eingentlich bewirken könnte: Statt über den schleichenden Eingang von Nazi-Symbolik in die Popkultur und deren Instrumentalisierung zu sprechen, wird im Hitlerblog noch zu oft um Meinungsführerschaft gerungen.

Samstag, 27. März 2010

Stumpf ist Trumpf

Wenn nach diesem Interview noch irgendwer Zweifel hat, wer eigentlich der allergrößte Rapper-Typ in Deutschland ist, kriegt er von mir 'n paar in'n Nacken!

Dendemann im Interview from artschoolvets on Vimeo.

p.s.: Das neue Album ist auch derbe gut.

Mittwoch, 24. März 2010

Carlos, die Klinge

Frauenarzt war so 2009:

Freitag, 19. März 2010

"Oh my god, it's a mirage...!"

Wie geil ist das denn bitte?!

Freitag, 5. Februar 2010

3 und 3 (I)

Unerforscht, spannend: Maxim Biller, Sibylle Berg, Michael Thalheimer

Prätentiöser Bockmist: Ariadne von Schirach, Helene Hegemann, Ulf Poschardt

Dienstag, 2. Februar 2010

Diek-Man

Ein sehr treffender Text von Stefan Niggemeier über die offensiv "selbstironische" Art, wie sich BILD-Chefredakteur Kai Diekmann in der Öffentlichkeit und vor allem in seinem Blog zuletzt produziert hat. Lesen!

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1000 Songs
Madrid 2007-2008
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