Donnerstag, 17. Februar 2011

Neues vom Tage (III)

Die Plagiatsvorwürfe gegen den deutschen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg weiten sich aus. Nach Aussagen des BILD-Chefredakteurs Kai Diekmann sei zu Guttenberg nicht nur in seiner Doktorarbeit freizügig mit fremdem Gedankengut umgegangen: Der Bundesminister habe demnach auch Diekmanns Frisur ohne (Öl-)Quellenangabe übernommen. Die amerikanische Filmproduktionsfirma Warner Bros. prüft ebenfalls rechtliche Schritte gegen zu Guttenberg. Sie vermutet im Brillenmodell des CSU-Politikers ein Plagiat ihrer markenrechtlich geschützten Figur Harry Potter. Eine Klage der flüchtigen nordafrikanischen Despoten Mubarak und Ben Ali vor dem Oberlandesgericht (OLG) in München wurde dagegen abgewiesen: Ein autokratischer Regierungsstil habe in Bayern eine lange Tradition und könne zu Guttenberg daher nicht als Plagiat vorgeworfen werden.

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