Freitag, 2. Mai 2008

Kalte Fusion

Geile Roboter ab 30 wollen dich! Kühler Stahl und blanker Chrom warten darauf, dich zu verwöhnen. 10.000 Volt pure Volt zu deinem Vergnügen!

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Mittwoch, 30. April 2008

...

"Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein."

- Goethe

...

"Du sagtest: Da ist zuviel Krebs in deiner Familie,
da ist zuviel Angst in deiner Welt".

Es schwillt, es drückt, es birst.

Sonntag, 27. April 2008

Hyper Hyper

Ich hab mit Scooter eigentlich nichts am Hut, halte die Jungs aber für ganz sympathische Zeitgenossen, die eine gewisse kritische/ironische Distanz zu ihrem musikalischen Schaffen besitzen.

Und sich hier mal ganz lässig in der Produktbeschreibung von einem ihrer Alben distanzieren. Schweinecool.

Freitag, 25. April 2008

Friesisch herb?

Danke, Lorenz!

Jahrelang hat man selbst davon gesponnen und nun entblödest du dich, genau dieses Produkt pünktlich zur Testosteron-Veranstaltung EM auch in die meterbreite Marktlücke zu werfen! Vorhang auf für:

Die BIER-CHIPS!

Mittwoch, 23. April 2008

Ha!

Hab ich exakt so heute Mittag beim vorbeigehen in der Cafete auch gedacht:

Und, "Spiegel"!

Deine aktuelle Titelzeilenfrage "Wie ticken die Deutschen?" läßt sich, angesichts der runden Million Landsleute, die dich allwöchentlich kaufen, doch nun wirklich leicht beantworten:

Nicht richtig.
Mit Gruß vom deutschen Satiremagazin!

Titanic


EDIT: Dann eben anders, wenn Twoday den Link nicht nimmt...

Hoffnungsfunken

Dass da doch noch Menschen sein müssen, die Dinge denken und sagen, die sie nicht vorher irgendwo gelesen haben. Die die Dinge nicht primär nach ihrer Nützlichkeit beurteilen. Die noch hinter sich stehen und sich manchmal selbst fragend auf die Schulter tippen.

Ich könnte grad irgendwie nur kotzen.

Kurz Kettcar, dann wieder lernen.

Dienstag, 22. April 2008

Einweihung

Um den Rundumschlag perfekt zu machen auch hier nochmal die Einladung zur WG-Party. Möge sich angesprochen fühlen, wer mag.

Hallo Genießerinnen und Genießer,

Schien es euch zuletzt so, als seien die Protagonisten dieser Nachricht (El Duderino, der kluge Bollérian und Romanowski van Thalia) in einem Sumpf aus Arbeit verschiedenster Couleur (Auslandsaufenthalt, Theater, Schreiberei, die leidige, nimmersatte Universität usw.) versunken, gibt es nun einen Lichtstreif am Horizont gesellschaftlicher Verelendung und Entfremdung:

Die unheilige Allianz unserer erlauchten drei Helden von der traurigen Gestalt besinnt sich eines besseren und zelebriert zum Zwecke der sozialen Wiederauferstehung und Dreieinigkeit ein hedonistisches Fest in der trauten Heimeligkeit unserer grob geschätzt 26 Wände. Und deine Person ist dort ausdrücklich erwünscht!

Die pure Fest-Information (gleichzeitig Dudes aktuelle Kontaktadresse):

WO? Adelheidstraße Sechs, FünfVierZweiNeunNull Trier
WANN? Freitag, 09.05.2008, ab 20 Uhr
WER? Du und gute Menschen deines Vertrauens

Für Bier sorgt die Gastgeberschaft, vielleicht auch für Softdrinks und Elektrolyte, alles weitere (=härtere) sollte jeder selbst zur Tafel beisteuern. Wer mehr Leute mitbringen will, möge das kurz ankündigen; möglicherweise handelt es sich ja ohnehin um jene, die unglücklich vergessen wurden oder mangels Kontaktdaten nicht erreicht werden konnten. Ab- und Zusagen (mit Personenzahl) erbeten, nicht, das uns am Ende Platz oder WeinWeibGesang mangeln. Auswärtige können in sehr begrenztem Umfang auch mit Schlafplatz beherbergt werden, einfach nachfragen.

Auf die Abgabe des Zehnten verzichten wir, dennoch gilt für das Fest die Ständeklausel:

- Bauern, Arbeiter, einfaches Volk: Ihr kommt einfach vorbei und feiert mit uns
- Klerus: Den Status der Geistlichkeit verdient sich, wer der Gemeinschaft der Drei ein Foto von sich als Geschenk darbringt
- Aristokratie: Königliche Ehren erwirbt, wer dem Fest ein Mixtape (mit Vornamen beschriftet; mindestens 10 Songs; keine CD!) spendet; ein solch großzügiges Geschenk soll im Austausch mit einem fremden, ebenfalls gespendeten Mixtape vergolten werden.

So sprachen's die Fürsten, auf bald!
Für die Drei und in Epikurs Namen:

Duderino

Montag, 14. April 2008

Frosch, Hals

Warum wird man eigentlich immer dann krank, wenn man es sich zeitlich überhaupt nicht leisten kann? Und kommt mir nicht mit Murphy...

Samstag, 12. April 2008

Beständigkeit

Einzelne Spinnenwebenfäden zwischen dem Bild der Auserwählten und dem Fensterrahmen. Alltagsromantik.

Montag, 7. April 2008

Umgangston

Darf man als Sekretärin an der Uni eigentlich nicht schlicht freundlich und zur Studentenhilfe motiviert sein?

Schon der Erstkontakt mit Frau B. gestaltete sich erschütternd: In einem 20 minütigen Wühlmarathon brachte sie erst meine säuberlich aufgereihten Unterlagen für eine gewisse zwischenprüfung, dann sich und schließlich mich so durcheinander, dass sogar ich beim Verlassen des Büros der Überzeugung anhing, es müsse ein Schein fehlen.

Es fehlte kein Schein. Die Frau war nur völlig chaotisch, und dabei auch latent miesepetrig. Den angesetzten Termin zumm Nachreichen sagte ich jedenfalls in wohlformulierten Worten ab.

Dann schrub sie mir eine Elektropost, ich möge noch eine alte Immatrikulationsbescheinigung nachreichen, was ich kurz, aber freundlich bestätigte.

Unser nächstes Zusammentreffen: Mein universitäres Stalingrad. DIe bloße Erwähnung meines Namens und Anliegens meinerseits versetzte Frau B. in einen rhetorischen Blutrausch. OB ICH MIR VIELLEICHT MAL MEINE UMGANGSFORMEN ÜBERLEGEN KÖNNTE, SIE HÄTTE SICH JA SOWIESO SCHON SEHR KULANT VERHALTEN UND MIR DIE PRÜFUNGSBESTÄTIGUNG OHNE DIE FEHLENDE BESCHEINIGUNG RAUSGESCHICKT, UND ICH BRÄUCHTE JA WOHL KAUM MIT DREI FRAGEZEICHEN UND AUSRUFEZEICHEN SO BLÖD FRAGEN, WOFÜR NOCH DIE BESCHEINIGUNG WÄRE, UND OB ICH VIELLEICHT MAL DIE STUDIENORDNUNG GELESEN HÄTTE?!?! ES GINGE BEI IHR IM BÜRO IMMER NOCH ALLES ÜBER DANKE UND BITTE UND OB ICH DENN SO IN DER PRÜFUNG DAHERREDEN WOLLTE UND ÜBERHAUPT!!!

Ich fing ernsthaft zu überlegen an, was ich blos geschrieben haben könnte, dass die Frau dermaßen in Rage gebracht hatte. Mir fiel beim besten Willen nichts ein. Ich entschuldigte mich für nichts und versuchte das Böse zu besänftigen, das ich offenabr entfesselt hatte. Schließlich ließ sie von mir ab, nicht ohne ein harsches "DANN SCHLUCKE ICH DAS JETZT MAL SO, ABER BEIM NÄCHSTEN MAL NICHT NOCH MAL SO!!!"

Ich habe unseren Mailverkehr gelesen. Mehrfach. Denn das dauerte nicht lange, vier Mails mit je nur ein paar Zeilen. In keiner meiner Mails fällt ein unhöfliches Wort, keine Mail ist ohne Anrede oder Abschlussformel, keine Mail enthält dreifache Ausrufe- oder Fragezeichen geschweige denn überhaupt irgendeine Frage. Stattdessen das üblich überfreundliche "ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich in der Lage sehen würden, mir freundlicherweise...".

Und jetzt frage ich nochmal: Darf man an der Uni als Sekretärin eigentlich nicht zurechnungsfähig freundlich sein? GOTTVERDAMMTNOCHMAL!?!

Gedanken zu diesem extrem beschissenen "The passion of christ"-Film

Die nächste Reinkarnation eines Messias (so denn etwas derartiges überhaupt existieren kann und wird) wird in Form eines Autisten, geistig Behinderten oder psychisch Kranken erfolgen. Niemand wird ihn erkennen.

Dienstag, 25. März 2008

Ohne Worte

Mir fehlen in letzter Zeit die Worte. Die Ausdruckskraft ein Schatten ihrer Selbst, der Verstand zu stumpf für kluge Verbindungen, die Kreativität ausgelaugt. Zu wenig Zeit, zu wenig geschrieben, zu viel zensiert unnd für sich behalten, unter dem wenigen Geschriebenen zu viel Schlechtes.

Bis auf weiteres ist hier Pause. Ich muss mich regenerieren.

Scherbengericht

Ich brauche manchmal länger. Für Rage Against The Machine musste ich erst 15 werden, für Iron Maiden und Slayer 18, für Tocotronic fast 20. Viele dieser typischen Jugendbands habe ich in ihrer Hochphase verpasst und erst richtig erspürt, als ich eigentlich schon zu alt für sie war. Oder eben gerade alt genug.

Und jetzt höre ich Ton, Steine, Scherben. Bewusst. Rio Reiser fand ich immer gut, kannte manchen Scherben-Klassiker, aber was auf den Alben der Scherben zu finden ist, könnte (die Klassik mal abgezogen) die mächstigste, aufrichtigste, herzblutigste Musik sein, die in Deutschland je entstanden ist. Neben den (ironischen) Kampf- und Protestliedern wie dem "Rauch-Haus-Song" oder "Keine Macht für Niemand" finden sich da diese sensible getexteten und instrumentierten Songs voller Sehnsucht nach Freiheit, Glück und Gerechtigkeit fernab des politischen Kontextes: "Der Traum ist aus", "Wenn die Nacht am Tiefsten...", "Mein Name ist Mensch" oder "Halt dich an deiner Liebe fest" - Hymnen für die Ewigkeit, voller unbändiger Kraft.

Wer verstehen will, was beispielsweise Wir Sind Helden da eigentlich mit ihrer Musik tun, sollte auch die Scherben gehört haben. Nur ein guter Grund unter dutzenden.

Sonntag, 23. März 2008

Frohe

Ostern!

Freitag, 21. März 2008

Creeping Death

Ich habe trocken geschluckt. Eine bedrückende Chronik in der SZ, die veranschaulicht, warum viele Menschen den Wunsch nach Sterbehilfe hegen.

Donnerstag, 20. März 2008

Be Berlin!

Deckt sich mit meinem bescheidenen Erfahrungshorizont.

Kommen. Sehen. Zweifeln.

Es ist 2008 und wir sind immer noch apathisch. George Walker Bush sagt, alles sei cool. Paris Hilton sagt, es sei hot. Ich sage: Nichts. Vorerst. Lieber noch einmal wägen, rückversichern, gegenchecken. Oder erstmal den Abschluss machen, und dann Haus, Baum, Kind. Erste Liebe, zweite Mahnung, dritte Zähne. Hauptsache gesund, und im Reihenhaus ist's gemütlich. Die Prada-Tasche, die Boss-Unterwäsche, der Benetton-Pullover in mauve, olive, flieder - Pastel gegen Probleme. Und jeder millionste Kunde gewinnt ein Leben mit echtem Inhalt, oder zumindest 20% geschmacksverstärkt! Und immer die bangen Gedanken: Macht sich das eigentlich gut im Lebenslauf? Im nächsten Urlaub Schweden oder Neuseeland? Versteht mich mein Partner wirklich? Egal, kann man kitten, fixen, da kleben wir was drüber dran drum, neu lackiert, dann sieht man die Beule gar nicht mehr, wie aus dem Ei gepellt, man, Alter! So jung und geil wie wir jetzt sind bringt uns unser Chirurg wieder zusammen, alle Türen offen, nur die Köpfe zu, Durchmarsch, im Rekordtempo, bloß das Ziel hatten wir noch gar nicht abgesprochen. Möglichkeiten und Chancen, schon beim Frühstücksbrötchen, irgendwie zu viel von allem, irgendwie zu doof zu allem, irgendwie überall dabei. JETZT! Befreiungsschlag now, du bist -bitte hier einfügen-, du kannst, du sollst, für dich ganz allein! Wenigstens noch den Satz zu En... Beim Arzt gewesen, psychosomatisch, Herr Doktor, Herr Doktor, hahahahaha. Ey, die dralle Blonde im Wartezimmer... nee, sagt man nicht, alsowirklichjetztmal. Nelson Mandela war 27 Jahre im Gefängnis, uns hat man die Ketten abgenommen, der Käfig ist jetzt größer und riecht auch besser, Putzhilfe für 2,80 Euro die Stunde. Satan trägt die schönsten Krawatten, und am Sonntag gibts Absolution für Kinderschänder. Und dann wird es persönlich.

Man muss das Glück im Schwitzkasten haben. Sonst prügelt es einem das Nasenbein ins Gehirn. Mach es wie die Sonnenuhr, zähl die heit'ren Stunden nur. Enden sind schmutzig, gebären aber Anfänge. Kleine Tode, kleine Magien. Wir machen weiter wie bisher. Vorerst.

Sonntag, 16. März 2008

Snackkultur

37%

Schönen Gruß nach Rothenburg.

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Madrid 2007-2008
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