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    <title>Die gestundete Zeit (...take your time...) : Rubrik:...gelebt...</title>
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    <title>Die gestundete Zeit</title>
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    <title>Frohe Weihnachten!</title>
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    <description>&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/MiNkll4JSwo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/MiNkll4JSwo&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/6086269/">
    <title>Perfect</title>
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    <description>Manchmal ist einfach alles im Leben wattewundervoll in Ordnung. Gestern war so ein Tag - und er wirkt noch nach!</description>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/6004277/">
    <title>Tschüss, eBay!</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/6004277/</link>
    <description>Schade eigentlich, dass eBay anderen Negativ-Beispielen folgt und seine Preispolitik langsam aber sicher dramatisch kundenunfreundlich gestaltet: Neuerdings &lt;a href=&quot;http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/versandkosten-auf-verkaeufer-abgewaelzt/&quot;&gt;erzwingt das Online-Auktionshaus bei CDs und Büchern den kostenlosen Versand&lt;/a&gt;. Was für jeden, der bisher gebrauchte Ware für einen Euro Startpreis kostenlos angeboten hat, potenzielle Verluste durch Versandkosten bedeutet, weil diese leicht den Kaufpreis übersteigen können. Von der Alternative - nämlich höheren Startpreisen - profitiert nur eBay, nämlich doppelt durch die Startgebühren und die höhere Verkaufsprovision, wenn die Versandkosten in den Kaufpreis verlagert werden. Käufer und Verkäufer sind gef****. Naja, &lt;a href=&quot;http://www.hood.de/&quot;&gt;www.hood.de&lt;/a&gt; soll sehr gut sein.</description>
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    <dc:date>2009-10-21T15:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/6003652/">
    <title>Martin Sonneborn und der WDR</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/6003652/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/diegestundetezeit/images/Martin_Sonneborn.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;Martin_Sonneborn&quot; width=&quot;75&quot; align=&quot;right&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/diegestundetezeit/images/Martin_Sonneborn.jpg&apos;,298,400);return false;&quot; class=&quot;right&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/diegestundetezeit/images/Martin_Sonneborn_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href=&quot;http://www.welt.de/fernsehen/article4917776/So-aetzt-Ex-Titanic-Chef-Sonneborn-bei-Zimmer-frei.html&quot;&gt;&quot;So ätzt Ex-Titanic-Chef Sonneborn bei &quot;Zimmer frei&quot;&quot;&lt;/a&gt; ätzt heute früh Die Welt in bester Springer-Tradition, &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/gesellschaft/medien/772606/Kein-Skandal-nur-Langeweile.html&quot;&gt;&quot;Kein Skandal, nur Langeweile&quot;&lt;/a&gt; zeigt sich rp-online pikiert,  &lt;a href=&quot;http://www.derwesten.de/nachrichten/kultur/fernsehen/2009/10/21/news-137768865/detail.html&quot;&gt;&quot;Wie Martin Sonneborn bei &quot;Zimmer frei&quot; den Fiesling gab&quot;&lt;/a&gt; titel Der Westen etwas irreführend, beim Tagesspiegel hieß es etwas milder &lt;a href=&quot;http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Martin-Sonneborn-WDR-Zimmer-frei;art15532,2928348&quot;&gt;&quot;Der das Spiel verdirbt&quot;&lt;/a&gt;. Über eine Sendung der beliebten &lt;a href=&quot;http://www.wdr.de/tv/zimmerfrei/&quot;&gt;WDR-Unterhaltungsshow&lt;/a&gt; mit dem Satiriker als Gast. Was war Geschehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im September war die Episode der Sendung aufgezeichnet worden. Dann wurde bekannt, die Folge würde nicht ausgestrahlt, weil sie laut Redaktionsaussagen &lt;a href=&quot;http://www.rp-online.de/public/article/gesellschaft/medien/766692/WDR-verbannt-Folge-ins-Archiv.html&quot;&gt; inhaltlich &quot;unseren Maßstäben nicht&quot; genügt&lt;/a&gt; hätte. &lt;a href=&quot;http://www.welt.de/fernsehen/article4775919/Martin-Sonneborn-fliegt-bei-Zimmer-frei-raus.html&quot;&gt;Die&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.merkur-online.de/nachrichten/kultur/zimmer-frei-sonneborn-darf-nicht-sendung-mm-488758.html&quot;&gt;Medienlandschaft&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.ksta.de/html/artikel/1254339047458.shtml&quot;&gt;hatte&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.comeunited.com/cu/news/view/76323&quot;&gt;etwas&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.zeitong.de/ng/da/2009/10/07/wdr-hat-fuer-sonneborn-kein-zimmer-frei/&quot;&gt;zum&lt;/a&gt; &lt;a &gt;skandalisieren&lt;/a&gt;, und Sonneborn zeigte sich &lt;a href=&quot;http://meedia.de/nc/details/article/so-flog-sonneborn-aus-dem-wdr-programm_100023730.html&quot;&gt;irritiert&lt;/a&gt;. Erst nach der öffentlichen Debatte und Zuschauerprotesten &lt;a href=&quot;http://www.dwdl.de/story/23032/zimmer_frei_wdr_zeigt_sonnebornfolge_doch/&quot;&gt;ruderte der WDR zurück&lt;/a&gt; und zeigte die Folge gestern ins Nachtprogramm verbannt ab 0.15 doch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was dort zu sehen war, war so erwart- wie streitbar: Wer &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Sonneborn&quot;&gt;Sonneborn&lt;/a&gt; in den letzten Wochen, Monaten und Jahren beobachtet hat, musste wissen, dass der vieles ist: &lt;a href=&quot;http://www.die-partei.de/&quot;&gt;PARTEI&lt;/a&gt;-Vorsitzender, &lt;a href=&quot;http://titanic-magazin.de/&quot;&gt;Titanic&lt;/a&gt;-Herausgeber, &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/spam/&quot;&gt;Spam&lt;/a&gt;-Macher bei SpiegelOnline, &lt;a href=&quot;http://heuteshow.zdf.de/ZDFde/inhalt/29/0,1872,7607165,00.html&quot;&gt;Heute-Show-Außenreporter&lt;/a&gt;, Aktionist, Publizist, Satiriker. Aber eines war der Medienprofi öffentlich nie: Privatperson.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon in der Bitte an Sonneborn, er möge doch für die kuscheligen Innenansichten der Show auf seine &quot;Rolle&quot; verzichten, drückte sich das ganze Missverständnis der Sendung aus: Einer wie Sonneborn &lt;i&gt;ist&lt;/i&gt; die Rolle. Das Satire in solcher Konsequenz wehtut, bekamen Götz Alsmann und vor allem Christine Westermann in der Folge zu spüren: Zwar hangelten sich die Moderatoren tapfer an ihrem Erfolgskonzept &quot;Stars mal ganz privat&quot; entlang, doch Sonneborn ließ beide mit der bunten Harmlosigkeit der Sendung auflaufen. Christine Westermann war die Angst vor dem Gast anzusehen, dem sie bereits mit ihrer Ankündigung, er habe &quot;die WM 2004&quot; nach Deutschland geholt, ins Messer lief. &quot;Beinahe ein guter Witz&quot; sei das gewesen, stichelte Sonneborn über den Versprecher. Die Spielchen machte der Satiriker halbherzig und widerwillig mit, das private Gespräch mit Christine Westermann eskalierte dagegen völlig: nachdem die Moderatorin in jedem zweiten Satz vorschob, nun einmal über den ganz privaten Martin Sonneborn reden zu wollen, fiel der nur noch lustvoller in seine Rolle als Partei-Vorsitzender, woraufhin Westermann entnervt aufgab: &quot;Ich gehe dann schonmal wieder runter, sie kommen dann nach, ja?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sah man eine Stunde, die sich als Grabenkampf um die Rolle des Gastes Sonneborn mit Schweigen und Meta-Diskurs manchmal äußerst zäh hinzog - und genau aus diesem Grund großartige Fernsehunterhaltung war. Sonneborns Auftritt war in bester Satire-Tradition ein subversiver Angriff auf die bestehende Fernseh-Ordnung, ein Moment der Selbsterkenntnis für Publikum, Redakteure und Moderatoren. Durch seine Haltung hatte er die Konturen des Formats, das man längst als selbstverständlich hinnimmt, bis zur Kenntlichkeit entstellt. Selbstredend war es für alle, die mit der angestammten &quot;Zimmer frei&quot;-Erwartungshaltung in die Sendung gingen eine Provokation, weil dieses aggressive und schmerzhafte Humorveständnis längst nicht jedem liegt. Auch nicht dem Studiopublikum: Ungewohnt offen zeigten 50% der Zuschauer Sonneborn am Ende die rote Karte. Dessen lakonischer Kommentar: &quot;50% Zustimmung - mehr kann ein Politiker doch heute gar nicht mehr erwarten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
UPDATE: &lt;a href=&quot;http://www.dwdl.de/story/23128/sonneborn_beweist_zimmer_frei_kommt_in_die_jahre/&quot;&gt;DWDL fasst es gut zusammen.&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>DeDe</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 DeDe</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-21T08:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5960876/">
    <title>Geoff Berner does Trier... again</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5960876/</link>
    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;geoffberner2&quot; width=&quot;266&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/diegestundetezeit/images/geoffberner2.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Geoff_Berner&quot;&gt;Geoff Berner&lt;/a&gt; ist besser. Um Längen. &quot;Als wer, Dude?&quot; Sucht euch wen aus. Aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist der kanadische Akkordeonspieler mit dem rabenschwarzen Humor, den ehrlichen Geschichten, dem leidenschaftlichen Klezmer-Punk und der aufrechten Gesinnung besser als alles, was euch spontan einfallen könnte und zwischen Intro und NME totgehypt wird. (Das habe ich ja &lt;a href=&quot;http://www.plattentests.de/rezi.php?show=6249&quot;&gt;an anderer Stelle&lt;/a&gt; auch schon ausführlicher erklärt.) Wer das nicht glaubt, kann ja &lt;a href=&quot;http://www.myspace.com/geoffberner&quot;&gt;reinhören&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und jetzt, damit Geoff Berners Auftritt am 08.10.2009 im Chat Noir in Trier nicht wieder zu einem &lt;a href=&quot;http://www.16vor.de/index.php/2008/11/04/schwarzer-humor-in-balladen-barsongs-und-klezmer/&quot;&gt;beleidigend schlecht besuchten Gastsspiel&lt;/a&gt; wird: Wer sich still und heimlich oder auch ganz offen rühmt, Geschmack zu besitzen, kommt mit mir mit. Es wird besser sein als alles, was ihr seit langer Zeit gesehen habt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/qzoRWplOw6U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/qzoRWplOw6U&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:date>2009-09-25T18:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5961211/">
    <title>Matusseks Missetaten</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5961211/</link>
    <description>Matthias Matussek, Chefkulturvideoblogger bei SpOn (im Kulturressort war der Teilzeit-Choleriker mit seinen Einfällen zwischen Größenwahn und großem Kino einst zu unbequem geworden), scheitert oft an seiner eigenen Hybris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das hölzern gestellte TV-Duell mit Martin Sonneborn und ihm in Form eines Vertreters der DKP (Deutsche Klassik Partei) aber bringt eine - sogar für Matussek - neue Qualität: Zwar ist Matussek an sich schon relativ unlustig (wie das häufig bei Leuten ist, die sehr von sich eingenommen sind und nicht über sich selbst lachen), und die journalistische Kleindarsteller-Kollegin in ihrer Rolle als ultra-toughe Nachhakerin wirkt auch recht unglaubwürdig, aber seine Performance nötigt einem dann doch wieder Respekt ab. Weil er es schafft, mit seiner unausstehlichen und unwitzigen Selbstdarstellung sogar noch die anderen beiden Anwesenden herunter zu ziehen. Da muss Sonneborn (der mit seiner routinierten Spontanität glimpflich davonkommt) dann mit einem Flaschenwurf durchs Studio subtil klarmachen, das er gerade Zeuge der gleichen Peinlichkeit wie der Zuschauer geworden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/p1_sLNWtHDI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/p1_sLNWtHDI&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;295&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:date>2009-09-23T23:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5955939/">
    <title>Nennt mich &quot;old man&quot; dude</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5955939/</link>
    <description>Darauf, das Video posten zu können, freue ich mich schon ein paar Tage!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/2fOzweu95oc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/2fOzweu95oc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:date>2009-09-23T09:36:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5948004/">
    <title>Voll Psycho, ey!</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5948004/</link>
    <description>Wenn mich die Persönlichkeitspsychologie gerade Eines lehrt, dann: (Persönlichkeits-)Psychologen versuchen immer all das mit abstrakten Konstrukten einzukreisen und empirisch zu belegen, was in der Realität unendlich viel komplexer und gleichzeitig einem Großteil der Menschheit intuitiv bekannt ist. Was dann meist noch nicht einmal mit einem tolerierbaren Maß an widersprüchlichen Ergebnissen gelingt.</description>
    <dc:creator>DeDe</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 DeDe</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T18:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5942423/">
    <title>Und Hooray, Hooray, Hooray!</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5942423/</link>
    <description>Ich bin nach meinem Dafürhalten ja nun kein anstrengender Dauer-Lokalpatriot, aber soviel ist sicher: Ich mag Tomte, ich mag den FC St. Pauli, und ich liebe das Hamburg(gefühl), für das beide stehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/tRk4z9QY7Mc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/tRk4z9QY7Mc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;</description>
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    <dc:date>2009-09-16T12:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5929152/">
    <title>Wahl-O-Mat</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5929152/</link>
    <description>Hier meine Rangfolge:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1) Grün&lt;br /&gt;
2) Links&lt;br /&gt;
3) SPD und Piraten&lt;br /&gt;
5) NPD und Rentner / Tierschützer&lt;br /&gt;
7) FDP&lt;br /&gt;
8) CDU/CSU&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2009/index.php&quot;&gt;Und ihr?&lt;/a&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5919172/">
    <title>Was leicht ist, und was nicht</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5919172/</link>
    <description>Für Anfänger: Die Voraussetzungen zu einer Prüfung erfüllen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Fortgeschrittene: Für die Prüfung lernen und sie bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Profis: Zu einer Prüfung zugelassen zu werden, für die man die Voraussetzungen erfüllt, bei denen einem aber eine Unterschrift von vor drei Jahren fehlt, für die niemand zuständig ist.</description>
    <dc:creator>DeDe</dc:creator>
    <dc:subject>...gelebt...</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 DeDe</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-03T14:27:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5903091/">
    <title>JU vs. Piratenpartei</title>
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    <description>KORREKTUR: Der Spot stammt nicht von der JU, sondern von einem Unabhängigen, die JU hat nur darauf hingewiesen, dass es ihn gibt. So schlampig sollte man natürlich nicht querlesen, wenn man über etwas redet, was auch mit Meinungsmache zutun hat. Mea Culpa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die JU nimmt sich die &lt;a href=&quot;http://www.piratenpartei.de/&quot;&gt;Piratenpartei&lt;/a&gt; mit einem Propagandafilmchen vor. Einige Stellen sind wider Erwarten ganz witzig (&quot;...und in sogenannten Geburtsurkunden steht... WIE IHR HEISST!&quot;), auch wenn ich natürlich der anderen Seite zuspreche. Nach 2, spätestens 3 Minuten ist dann aber der Bogen überspannt, dann will die Satire zu verbissen auch dem letzten Depp einprügeln, wie doof diese Piraten doch sind. Außerdem kommt zwischen den Zeilen dann gegen Ende doch die üblich eklige wertkonservative Brühe hoch (&quot;...euer Staat stinkt nach Knoblauch aus dem Mund&quot; --&gt; erzählt mir, was ihr wollt, aber diese Terminologie ist entlarvend), und die JU&apos;ler lassen mit der notwendigen Verachtung nebenbei auch noch durchblicken, für wie blöd sie ihr (letztlich angestrebtes) Wahlvieh offenbar halten (&quot;...an all euch Nerds, an all euch BILD-Leser, an jede Minderheit, jeden Nachwuchs-Gangster, freilich auch jeden Terroristen und jeden geistlosen Protestwähler&quot;). Trotzdem schön, dass anscheinend irgendwer überhaupt irgendeine Art Wahlkampf führt. Sämtliche großen Parteien haben sich ja bereits davon verabschiedet. Vielleicht wollen alle Beteiligten das Geld sparen. Und dann Partys für die Ackermanns der Republik schmeißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/hJvPR99O7h0&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.malte-welding.com/&quot;&gt;via Malte&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>DeDe</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 DeDe</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-26T16:00:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5902715/">
    <title>87%</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5902715/</link>
    <description>Ja, ich kann&apos;s! Also, mein Studium abschließen. Denn wenn ich Statistik schaffe, krieg ich auch jede andere kritische Psycho-Klausur hin. Wer Lust hat, mit mir Bier zu trinken: Heute ab 20 Uhr in meiner beschaulichen Bude. Ihr seid alle willkommen.</description>
    <dc:creator>DeDe</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 DeDe</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-26T12:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5878758/">
    <title>Rocco Del Schlacko 2009 - Nachlese</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5878758/</link>
    <description>In der Sonne sitzen und Bier trinken ist was für Leute, die schon Statistik bestanden haben - also musste ich meine 4-Tagesplanung kurzerhand in einen 1-Tagestrip umwandeln. Was relativ gut ging, denn alles, was ich sehen wollte spielte am Freitag des &lt;a href=&quot;http://rocco-del-schlacko.de/pages/rocco/&quot;&gt;Rocco Del Schlacko&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit ich 2006 zum ersten Mal da war, wächst und gedeiht das saarländische Liebhaber-Festival trotz zwischenzeitlicher finanzieller Probleme sehr gut: Reichte damals noch ein gut gefüllter Campingplatz, füllt sich mittlerweile auch die ca. halb so große zweite Hälfte des Areals zügig. Ansonsten machen die Kleinen (wie so oft in verschiedenen Bereichen des Lebens) im Schnitt Weniges schlechter, aber Einiges besser als die Großen: Bezahlt wird in der eingetauschten Währung Roccocoins, was den Wechselwahnsinn an überfüllten Bierständen vermeidet (Marek Lieberberg schafft es bis heute nicht, so ein System anzubieten), die Preise sind moderat, Einlass in den vorderen Bühnenbereich funktioniert ohne Extraregeln, und wer gegen das Crowdsurfing-Verbot handelt, kriegt nicht gleich einen Gelände-Verweis. Auch Parken und Abfahren geht nachts trotz Hauptreisezeit sehr entspannt, beinhae staufrei konnte ich in 15 Minuten auschecken. Manches davon bringt die geringe Größe des Festivals (das trotzdem immer gute Namen auf dem Billing hat), insgesamt aber ist das Rocco aber recht gut organisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stimmung: Ich werde alt. Nicht nur, weil ich langsam &lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5840548/&quot;&gt;körperliche Wehwehchen&lt;/a&gt; bekomme - in meinem natürlichen Habitat, dem Musik-Festival, fühle ich mich als alter Sack. Mehrfach musste ich mich bremsen, um ein paar aufgeregte Teenies nicht mit Sprüchen a la &quot;damals, als ich xy gesehen habe...&quot; zu belegen. Denn auch das Rocco folgt dem Festivaltrend, der überall zu beobachten ist: Wachsende Publikumszahlen, sinkender Altersschnitt. So ist die Menge zwar nicht vollständig, aber doch mehrheitlich unterhalb der 20er Jahre, und ab und an kann man in das eine oder andere unpubertierte Gesicht blicken, das irgendwo in seinem Rucksack die Einverständniserklärung seiner Eltern haben muss.&lt;br /&gt;
Im Vergleich mit Southside oder gar Rock am Ring merkt man dem Rocco seinen Provinz-Status doch noch an: Viel lokales Volk, dass sich tough gibt, aber erstaunlich viele Camps sind ziemlich sauber, Flunkyball wird weit unterhalb der Leistungsgrenze gespielt, und auch gröhlende Zerstörung kam mir nur sehr wenig unter (seltsamerweise sind die Kids, deren Edding-bemalte, besonnenbrillte und antätowierte Körper sowie Mundwerke von Abriss-Party künden in meinen Augen verhältnismäßig lieb; ich sag ja, ich werde alt --&gt; &quot;Wir waren damals viel wilder&quot;).&lt;br /&gt;
Zwei Randnotizen noch: Saarländisch und Trierisch erscheinen mir ja so schon wie schlimmes Kauderwelsch - wenn dann aber untergebildete, besoffene Teenies damit anfangen, wird&apos;s einfach enorm unsexy (ich stell mir mit anhaltender kindlicher Freude Dialekte ja immernoch im Bett vor; &quot;Ahjo, ahjooo, ahjooooo! - Isch han fertich&quot;). Ich weiß auch nicht, ob es daran lag, dass mir fast keine Frau attraktiv erscheinen wollte, oder daran (--&gt; Alter), dass Kids in der Geschmacksfindungsphase eben trotz dem ganzen H&amp;M-Tand genau danach aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzem Besuch bei Kollegen auf dem Zeltplatz für ein paar Fahrerbier geht&apos;s dann zu &lt;b&gt;Muff Potter&lt;/b&gt;. Die haben vor Kurzem ihre Auflösung verkündet und spielen damit zu meiner Trauer eines ihrer letzten Konzerte. Das machen sie aber sehr gut, ich verpasse zwar die ersten beiden Stücke wegen den peniblen Einlasskontrollen, danach wird&apos;s aber fein: Hit an Hit, meist neueren Datums feuern die Potters ab, und nachdem ich im Wortsinne den Anstoß gebe, fängt auch schnell das Pogen an. Sogar ein wenig Crowdsurfing geht. (Dazu sei gesagt, dass das Verbot nach meinen Beobachtungen vor allem für zwei Dinge sorgt: Die, die crowdsurfen, können es nicht richtig, und die, die damit konfrontiert sind, können nicht damit umgehen. Aber das ist schwer subjektiv.) Am Ende &quot;100 Kilo Herz&quot; und ein zu kurzes, aber sehr entspanntes Konzert ist vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach &lt;b&gt;Samy Deluxe&lt;/b&gt;. Das Rap-Urgestein (darf man das über zehn Jahre nach dem Boom langsam sagen?) fährt die beliebte &quot;Rapper mit kompletter Band&quot;-Schiene. Dann gibt es viel Neues, der Rap-Kahn hat Schlagseite Richtung Reggae, nur die Zugaben mit altem Material wie &quot;Weck mich auf&quot; knallen und rocken dann doch noch ganz gut. Irgendwie aber nicht mehr sehr zwingend, der gute Herr Deluxe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Anti-Flag&lt;/b&gt; (die Unsitte, die Band &quot;Anntih Fläg&quot; auszusprechen - auch unter den Verlierern der Medienevolution, den Stage-Moderatoren, sehr beliebt - macht mich wahnsinnig) fahren ihr Standard-Programm: Das Herz schlägt links, es wird unglaublich viel in Richtung Publikum animiert und geschrien, und dazwischen tigern und springen die Beteiligten wie angestochen über die Bühne. Gefühlt ruft Justin Sane alle 30 Sekunden zum Circle-Pit auf. &quot;Underground network&quot; oder &quot;Die for your government&quot; kommen zwar knackig, aber irgendwie fühle ich mich für diese schlichte linke Musik-Agitation dann doch - zu alt. Wäre ich 12/14/16 und hätte noch nicht so viele Shows gesehen, wäre ich aber wohl schwer beeindruckt gewesen. Besser als bei der Rheinkultur waren sie aber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle noch das fällige Kompliment an das Schlacko-Publikum: ungeachtet des Alters (oder gerade deswegen?) ist die Menge bei jedem Künstler motiviert bis enthusiastisch, geht mit, oft können Leute mehr als den Refrain von dem einen großen Hit mitsingen. In so einer Menge macht es Spaß zu feiern (gerade im Vergleich zum verwöhnten und oft teilnahmslosen Großstadtpublikum anderswo). Nur rhythmisches Klatschen sollte auch hier - wie in jeder bundesdeutschen Grundschule - dringend mal als Pflichtfach eingeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Rise Against&lt;/b&gt; schlagen mit ihrem politischen Punk natürlich in eine ähnliche Kerbe wie ihre Bühnen-Vorgänger. Allerdings fahren sie das Ganze etwas weniger penetrant, eine schlichte, motivierte Show, die von der Musik liebt. Glücklicherweise können Rise Against sich das leisten, die Hits von &quot;The Suffer &amp; The Witness&quot; und &quot;Siren Song Of The Counter Culture&quot; stehen wie eine Eins. Nur der Spound hätte etwas druckvoller sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Problem, das &lt;b&gt;Deichkind&lt;/b&gt; nicht haben. Hier wummert und brummt es defitg aus den Boxen. Auf ein vor die Bühne gehängtes Banner projezieren die Nordlichter einen ewig langen Einmarschfilm - Tension and Suspense, wie mein Englischlehrer wissend erwähnt hätte. Dann folgt der Traum eines jeden kleinen Jungen (oder kleinen Jungen im großen Jungen): Trampoline und eine Schnaps-Bong mit diveren Schläuchen, mit dem Schlauchboot über die Menge fahren, trashige Müllsack-Neonkleidung und -farbe, Konfetti-Kanonen, Kissenschlachten, blinkende Pyramid-Hüte, Menschen mit Tiermasken, und am Ende zwei riesige Hüpfburgen. Dazu gibt es die Knaller von zwei gefeierten Alben. Bei &quot;Luftbahn&quot; erweisen ein an einem Stock aus alter Deichkind-Bühnenkleidung hergestellter Fetisch und ein im Totenkostüm steckender Helfer (neben den verbliebenen drei Stammmitgliedern sind vier kostümierte Mittänzer und -helfer im Dauereinsatz) dem kürzlich an einem Schlaganfall verstorbenen Deichkind-Mitglied und -produzent Sebastian Hackert die Ehre. &quot;Das schlimmste ist jetzt hinter dir&quot; heißt es an einer Stelle im Song. Nicht nur wegen diesem Song und der Songauswahl insgesamt (Deichkind spielen auch weniger krachige und bekannte Songs wie &quot;Urlaub vom Urlaub&quot; oder &quot;Papillon&quot;) habe ich den EIndruck, dass die ganz große Abfahrt mit dem Tod des Freundes zu Ende sein könnte; möglich, das Deichkind nach ihren letzten geplanten Auftritten das Handtuch werfen oder in anderer Form als jetzt weiterexistieren. Trotzdem brennt am Ende bei &quot;Hört ihr die Signale&quot;, dem unvermeidlichen &quot;Yippie Yippie Yeah&quot; und dem Schlussakt &quot;Limit&quot; das Haus, wer jetzt nicht tanzt, ist doof (wie der Typ vor mir, der von einigen ausufernden Tänzern neben mir ständig angerempelt wird und sichtlich aggressiv ist - kann ja keiner ahnen, dass nicht alle auf diese Musik ganz vorne stillstehen wollen), und ich möchte mir nichts nachsagen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann ich sagen: Ein feines festival, nur etwas kurz. Aber The Kilians, M.I.A. oder Farin Urlaub am Samstag sind nun wirklich kein guter Grund, durch Statistik zu fallen. Und für durchfallen bin ich auch schon - zu alt.</description>
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    <dc:date>2009-08-15T01:10:00Z</dc:date>
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    <title>Ziehen und zerren</title>
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    <description>Da ist eine Menge, was hätte angefangen werden müssen, längst schon. Und innen, da ruft es nur: weg, raus.</description>
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