Dienstag, 4. Mai 2010

Alte Helden (II): Bush

Bush waren mal ganz kurz die neuen Nirvana - nicht nur, weil Frontmann Gavin Rossdale ähnlich gutaussehend und charismatisch war, auch wegen ihres grungigen Sounds. Danach waren sie immerhin noch eine englische Alternative-Rock-Band mit einigen großartigen und einigen sehr guten Songs (das alles übrigens ziemlich genau in der Zeit zwischen den Amtszeiten der gleichnamigen amerikanischen Präsidenten).

Ich war der Band schnell verfallen, nicht nur, weil ein Freund von mir sie quasi ununterbrochen hörte, sondern auch, weil sie unter ihrem rauen Gitarrencharme massenweise Melodien zu bieten hatte (im Punk ging es mir mit Bad Religion ganz ähnlich). Das erste Album "Sixteen Stone" dürfte schon ihre Definition gewesen sein, auf dem dritten "The Science Of Things" kamen elektronische Elemente hinzu, das vierte und letzte Werk floppte schließlich.

Ich habe vermutlich kaum einen Song so oft auf der Gitarre nachgespielt, wie die Ballade "Glycerine" vom Debüt. Ähnlich gut gefiel mir dann nur noch das hymnische "Warm Machine", das für mich all die hochmeldosiche Lärmigkeit der Band in sich vereint. Man erinnert sich gern daran, wenn man sich ansieht, was Gavin Rossdale heute so macht.

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Tobias (Gast) - 8. Mai, 18:26

Großartig

Oh, was für eine tolle Erinnerung an früher und alte Helden. Toller Song - wobei für mich "Swallowed" fast noch toller war...


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