pans labyrinth

fotomein film des jahres steht vielleicht schon fest: pans labyrinth ist einfach ein meisterwerk.
ganz kurz die geschichte: 1944 nach dem spanischen bürgerkrieg kommt die 12 jährige ophelia mit ihrer schwangeren mutter zu ihrem stiefvater (einem brutalen faschistischen hauptmann des regimes franco) in die berge. das kindliche und phantasiebegabte mädchen flieht vor der kälte und grausamkeit ihrer umgebung in eine märchenhafte welt, in der sie auf einen alten pan, ein waldwesen, trifft. dieser eröffnet ihr, dass sie die verlorene prinzessin eines alten königreiches sei, und 3 prüfungen bestehen muss, um zurückkehren zu können. während die ereignisse der realen welt mit erschießungen und folter von partisanen immer dramatischer werden, verschwimmen für ophelia zunehmend die grenzen der welten. so versucht sie, ihre von der schwangerschaft schwache mutter mit zaubermitteln des pan z heilen.

die geschichte ist unglaublich vielschichtig, kaum durchdringt man den film komplett, was realität und was fiktion ist, bleibt vielfach bis zuletzt offen. der gegensatz von kalter realität und ophelias wahrnehmung voller feen, monster und ähnlicher kreaturen wirkt enorm faszinierend und verstörend zugleich. das prägende motiv des films ist das plädoyer für individualität, unabhängigkeit und kreativität, die im film das faschistische regime gnadenlos zu unterdrücken versucht. nicht zuletzt ist der film großartig fotogafiert, die nominierung für den make up-oscar kommt nicht von ungefähr.
nachdem ich ja den französischen film schon ne weile sehr gut finde muss ich mir ab jetzt auch die spanischen genauer ansehen

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