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    <title>Die gestundete Zeit (...take your time...)</title>
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    <title>Kein Mumpitz!</title>
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    <description>Ich mache ja selten Werbung für lokale Bands, aber Mumpizz gestern auf dem Dachboden im M-Ufer - ganz großes Kino. Wer auf funky Jam-Musik zwischen Blues, HipHop, Funk und Ska, mal mit Raps, mal Instrumental, auf deutsch und englisch, steht, der ist bei den Jungs mit den sexy Saxofonen wirklich gut aufgehoben. &lt;a href=&quot;http://profile.myspace.com/index.cfm?fuseaction=user.viewprofile&amp;friendid=328542290&quot;&gt;MySpace&lt;/a&gt; gibt nur einen schwachen Eindruck, live sind die Sechs wirklich gut, wenn sie einfach mal jammen und freestylen... wirklich, ich bin begeistert! Sänger und Saxofonist Levi ist nebenbei ein Alleskönner, der auch Gitarre, Bass und Harmonium spielt, wenn er nicht gerade Beats für Elektrosongs bastelt oder mischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurigerweise zieht die Band demnächst beinahe geschlossen nach Berlin. Ich wünsche ihnen alles Gute. Da könnte richtig was draus werden...!</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/topics/...gelebt...&quot;&gt;...gelebt...&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/5008536/">
    <title>Liebe Fußball-EM-Berichterstatter,</title>
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    <description>Würdet ihr es vielleicht nur einmal in Erwägung ziehen, nicht reflexartig immer gleich den größtmöglichen Quatsch zu verbreiten? Dann müsste ich nämlich vielleicht nicht mehr hören und lesen: sinnfreies Cordoba-Gekreische, als gäbe es zu einer Begegnung nichts anderes zu sagen; das schwer hirnverbrannte lamentieren über Favoriten, Geheimfavoriten und Außenseiter und die reflexartige Umlabelung von Mannschaften nach einzelnen Spielen; dieses gotterbärmliche Faseln von einem wie auch immer gearteten Sommermärchen (oder schlimmer: einem &quot;Wunder von Basel&quot;) und überhaupt krampfhafte Vergleiche mit der WM 2006, als Krönung mit der Erkentnis versehen, dass dieses Mal stimmungsmäßig alles ganz anders, aber auch schon irgendwie ähnlich wäre (gern mit latenten großdeutschen Träumen hinsichtlich des nationalen Selbstverständnis in Bezug auf Österreich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denn all das geht mir schon ziemlich auf das Scrotum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: &lt;a href=&quot;http://0700fabsen00.twoday.net/stories/4996169/&quot;&gt;Fab&lt;/a&gt; schrub bereits über den Cordoba-Quatsch, dem &lt;a href=&quot;http://loewenherz.twoday.net/stories/5002441/&quot;&gt;Löwen&lt;/a&gt; und dem &lt;a href=&quot;http://eifelnews.twoday.net/stories/5001362/&quot;&gt;Eifelbruder&lt;/a&gt; kann ich aber nicht zustimmen: Die Bregenzer Seebühne ist einer der besten Gründe, einzuschalten. Wenn Johannes B. Kerner den Commandante Bullshit gibt, Jürgen Klopp pöbelt und Urs Meier dazwischen krächzt, ist das in seiner Wahnhaftigkeit tolle Unterhaltung. Hat halt mit Sport nichts zutun. Aber Augen zum gucken und nen Kopf zum analysieren habe ich ja selber.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/topics/...gedacht...&quot;&gt;...gedacht...&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4998405/">
    <title>Nachgedacht</title>
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    <description>Sind die Leute, die nach äußerst unterdurchschnittlichen Deutschland-Spielen Auto-Corsos durch deutsche &quot;Großstädte&quot; in südwestlicher Randlage machen eigentlich die selben, die Tags darauf jammern, wie teuer Benzin ist?</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/topics/...gedacht...&quot;&gt;...gedacht...&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4995841/">
    <title>Besser ausbrennen?</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4995841/</link>
    <description>&lt;i&gt;&quot;My my, hey hey&lt;br /&gt;
Rock and roll is here to stay&lt;br /&gt;
It&apos;s better to burn out&lt;br /&gt;
Than to fade away&lt;br /&gt;
My my, hey hey.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Out of the blue and into the black&lt;br /&gt;
They give you this, but you pay for that&lt;br /&gt;
And once you&apos;re gone, you can never come back&lt;br /&gt;
When you&apos;re out of the blue and into the black.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The king is gone but he&apos;s not forgotten&lt;br /&gt;
This is the story of a johnny rotten&lt;br /&gt;
It&apos;s better to burn out than it is to rust&lt;br /&gt;
The king is gone but he&apos;s not forgotten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hey hey, my my&lt;br /&gt;
Rock and roll can never die&lt;br /&gt;
There&apos;s more to the picture&lt;br /&gt;
Than meets the eye.&lt;br /&gt;
Hey hey, my my.&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;   &lt;br /&gt;
- Neil Young, &quot;My My, Hey Hey&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Akustik-Version macht mich fertig, noch beim 20. Mal hintereinander. Wie konnte ich mit 15 nur einen einzigen Tag ohne Neil Young überleben.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/topics/...gelebt...&quot;&gt;...gelebt...&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-15T23:28:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4995828/">
    <title>Stellvertreter</title>
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    <description>&lt;a href=&quot;http://remington.twoday.net/stories/4990539/&quot;&gt;Weil ich es nicht schreiben kann, weil mir die Kraft fehlt, und der Wille sowieso, deshalb verlinke ich Remington, der es schon aufgeschrieben hat, für sich, und ungewollt für mich auch.&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ist es, genau so, nur eben auch noch ganz anders. Ersetze die Furcht mit Ohnmacht und Erschöpfung. Aber die Trennung von der Welt, das mechanische Ausführen ohne Empfindung - alles da, alles da.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://diegestundetezeit.twoday.net/topics/...gefunden...&quot;&gt;...gefunden...&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2008-06-15T23:09:00Z</dc:date>
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    <title>Dementi</title>
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    <description>Entgegen anderslautender Gerüchte stehe ich für das Amt des Bundespräsidenten bis auf weiteres nicht zur Verfügung.</description>
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    <dc:date>2008-06-12T18:48:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4984860/">
    <title>Pinkpop 2008 - Alles Käse? Rock unter Niederländern: EIne Bestandsaufnahme</title>
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    <description>Die Vorzeichen standen schlecht: War schon mein Hals seit Wochen ein schlimmes Trümmerfeld, brachte B. erst am Mittwoch - und damit 2 Tage vor der Veranstaltung - die erlösende Nachricht, dass er seine Kehlkopfentzündung mit Medikamenten ausreichend in den Griff bekommen habe und fahren könne. Andernfalls wäre ich nicht nur schlecht vorbereitet, sondern auch ohne meinen niederländisch studierenden und sprechenden deutschen Begleiter und damit ohne jeden Anhaltspunkt, kurz: allein ins große niederländische Traditionsfestival Pinkpop gestartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung für das Pinkpop war gleichzeitig eine gegen Rock am Ring, und damit gegen dröhnende Dieselgeneratoren hinter dem Zelt, gegen agressive, gröhlende Onkelz-Fans in Tarnhose und gegen Stress im Kleinen und Großen. Da das Pinkpop bei ähnlichem Preis ein ähnliches Line-Up bot, fiel die Wahl am Ende leicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;FREITAG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich reise mit dem Zug an, was ich mir eigentlich seit dem ersten Mal 2002 verboten hatte. Warum, fällt mir bald wieder ein: Den ersten Zug verpasse ich noch relativ kalkuliert in Luxemburg wegen dringendem Ticketkauf. Dann aber bereichert die belgische Bahn meine Reise mit einem Streik; warum genau der Zug im Bahnhof mit 10 Minuten Verspätung startet und am Ende 50 Minuten daraus geworden sind - keine Ahnung. Schlafen war auch nicht, da eine Horde flämische Pfadfinder-Kinder in mein Abteil einfallen. Ich war ja nur um 05.30 Uhr aufgestanden...&lt;br /&gt;
In Maastricht treffe ich B. und wir machen uns auf den letzten Weg nach Landgraaf. Dort pilgern wir vom bahnhof zum Gelände, und erreichen nach einiger Zeit den Geländenahen Campingplatz A, wo uns die Niederländer aus B.s Studium einen Zeltplatz freigehalten haben. Glücklicherweise öffnet das Festival erst Freitags die Tore, so dass man wenig vom Leben und keine Bands verpasst, wenn man am frühen Nachmittag anreist. Dann bauen wir ein Zelt auf, bauen ein Zelt wieder ab und bauen es mit etwas Hilfe endlich richtig auf... unbekanntes Material ist ein Fluch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerade rechtzeitig entern wir das Gelände, auf dem gerade Flogging Molly das Festival eröffnen. Gut gelaunt präsentiert sich die Irish-Folk-Punk-Institution und spielt zu meiner Freude viel vom aktuellen Werk &quot;Float&quot;, ohne dabei alte Großtaten auszusparen. So tanze ich gemütlich auf der mäßig gefüllten Wiese im Hintergrund. Nur den Videomonitor hätte man doch inschalten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Pause taugt zum Resümieren: Pinkpop bedeutet Entspannung. Ein derart großes Festival mit so entspannter Stimmung ist mir bisher nicht unter gekommen. Das Bier ist mit 2 Euro pro Becher fair bepreist, die Security fragt einen, ob sie einen durchsuchen darf und niemand drängelt oder radaliert übermäßig; selbst in der ersten Reihe kann man zumindest annähernd entspannt stehen. Vielleicht liegts am überall verbrennenden Wunderkraut, vielleicht auch nur an der sehr freundlichen Mentalität der Niederländer. Viele kommen weniger wegen der (durchaus großen) Bands, als dem Erlebnis Festival, viele besucher haben Tageskarten, nicht wenige Reisen mit drei generationen pro Familie an.&lt;br /&gt;
Der Timetable ist übrigens fantastisch organisisert: Immer im Wechsel spielen Bands auf der Hauptbühne und auf den beiden Nebenbühnen, so dass man fast nie etwas verpasst. Die einstündige Pause pro Bühne nimmt man da gern in Kauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich den Korn-Sänger &lt;b&gt;Jonathan Davis&lt;/b&gt; bewusst verpasse, geben sich auf der Hauptbühne &lt;b&gt;Incubus&lt;/b&gt; die Ehre. Irgendwie zündet deren Show bei mir nicht, wenig Ansagen, irgendwie zu routiniert und nicht richtig mit Kraft kommen die Jungs rüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Porcupine Tree&lt;/b&gt; verpasse ich dannn aus Faulheit, die Bühne zwei ist dann dch ein ordentliches Stück weg. Stattdessen probiere ich die erste von wenigstens einem halben Dutzend Portionen Fritten; davon verstehen die Niederländer einiges. So wartet es sich auch recht angenehm auf die alten Recken von &lt;b&gt;Metallica&lt;/b&gt;, denen der Spielplan eine Stunde Zeit mehr als allen anderen Headlinern zugesteht. Die Show ist die gleiche wie zwei Jahre vorher, alte Hits, mittelalte Hits, Feuerwerk-Intro zu &quot;One&quot;, toller Bassdrum-Sound, aber trotz &quot;Escape from the Studio&quot;-Claim keine neuen Songs im Set. Die Niederländer glänzen durch &quot;gezellig&quot; sein, und quatschen auch während emotionaler Momente wie &quot;nothing else matters&quot; noch lautstark mit dem Nachbarn. Ts. Dennoch ein guter Einstand für das Festival und ein guter Ausklang für den Tag. Da die Anwohner geschont werden sollen ist es dennoch erst 11 Uhr, so dass noch genug Zeit für Plausch und Bier im Camp bleibt, bevor alle in ihre Zelte kriechen.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
SAMSTAG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Klumpenweise Schleim will aus dem Hals gehustet werden, bevor der Tag langsam menschlich wird. Ich habe eine ordentliche Palette Medizin dabei und bin so un mit Müsliriegel, Apfel und Start-Bier bereits gegen 11 Uhr in akzeptabler Verfassung. &lt;b&gt;Blood Red Shoes &lt;/b&gt;um 13 uhr peile ich an, entscheide mich dann aber in klassischer Manier für Bier. &lt;b&gt;Bad Religion &lt;/b&gt;sind da schon eine Nummer wichtiger: Unprätentiös und immernoch erstaunlich tight spielen Greg Graffin und Co eine Stunde alt und neu, wir pogen und stagediven (obwohls verboten ist, was selten jemanden stört) und allgemein funktioniert das alles ganz prächtig.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;&lt;br /&gt;
KT Tunstall&lt;/b&gt; opfere ich weiteren Fritten, dann wird in der Sonne gechillt und ich verbrenne in Hochgeschwindigkeit mein Gesicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst für die &lt;b&gt;Eagles Of Death Metal&lt;/b&gt; erhebe ich mich wieder. Schnurrbartträger Jesse Hughes nennt sich selbst einen &quot;lucky Hilbilly&quot;, da er hier spielen darf und beendet jeden Satz mit &quot;Can you dig it?&quot;. Jubel, netter Rock und Sympathie wechseln den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann die mir musikalisch fast unbekannten &lt;b&gt;Editors&lt;/b&gt; auf der Hauptbühne. Und die Erkenntnis, dass cih mit dieser Form des ewig vielversprechenden, modern Indierocks zu wenig anfangen kann, als dass ich mich daran in 3 Jahren noch erinnern würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wechselbad der Gefühle: Im Zelt nebenan spielen dann &lt;b&gt;Justice&lt;/b&gt;. Ein Kreuz glüht weiß auf, zwei Menschen bangen hinter Turntables und Verstärkerwänden und 3000 Menschen drehen einfach durch. Das Publikum tanzt ohne Ausnahme, ist auffallend sexy und die Energie ist beeindruckend. Also muss man mit beim Zerstörerbeat und Knusper-Keyboard. Ein (un-)erwartetes Highlight. Vom Feinsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;The Verve&lt;/b&gt; sehe ich eher aus Pflichtgefühl, Richard Ashcroft und so. Der macht auch wirklcih was her, eine echte Rockstar-Aura alter Schule weht von der Bühne. Gut performt, ohne das viel getan wurde. Allerdings nicht gut genug, als dass ich bis &quot;Bitter sweet symphony&quot; warte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen geht es zur Hauptbühne und den &lt;b&gt;Foo Fighters&lt;/b&gt;. Was soll man sagen: Dave Grohl ist einer der besten Performer, die ich je gesehen habe. Punktgenau und enorm durckvoll spielt seine Band, während er über die Bühne derwischt und sich nicht eine Sekunde bemühen muss. Jede Geste kommt diesem Mann enorm natürlich, ein echter Vollblut-Rockstar. Noch dazu einer, der einfach alles drauf hat. Den Song zerjammen, ohne das es langweilt, laut rocken in &quot;The Pretender&quot; und leise in &quot;Skin and Bones&quot;, dass sich erst am Ende in ein orgiastisches Finale steigert. Einer, der sagt, er würde gern mehr reden, könne dann aber weniger Musik spielen, und deswegen sie man ja da. Einer der sagt, er würde gern niederländisch sprechen, aber die Niederländer hätten wohl &quot;strange mouths - maybe you give awsome blowjobs witht those&quot;. Man verzeiht es ihm, dem nettesten und vielleicht brilliantesten Rocker unserer Zeit. Als alle Hits verklungen sind, hat etwas gesehen, was der perfekten Rockshow schon sehr nahe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;SONNTAG&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Das Übliche - Aufwachen, schwitzen, sich waschen, frühstücken, dann Bier. &lt;b&gt;Fiction Plane&lt;/b&gt; verpasse ich, 12 Uhr sind einfach zu früh, auchfür den Sohn von Sting. Zumindest den  letzten Song &quot;Two sisters&quot; höre ich, das reicht und stellt zufrieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &lt;b&gt;Wombats &lt;/b&gt;sind sympathisch - und sehr englisch. Das fesselt kurz und treibt einen dann zur Fritten- und zur Bierbude. Das erste Konzert des Festivals, dass ich größtenteils nur höre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann muss ich mich zwischen der harten &lt;b&gt;Cavalera Conspiracy&lt;/b&gt; und der süßen &lt;b&gt;Kate Nash&lt;/b&gt; zum ersten Mal ernsthaft entscheiden und wähle die 20-jährige Engländerin. Die kommt zu spät, zeigt sich ein bisschen schüchtern und spielt dann jeden Song anfangs am Klavier oder der Akustikklampfe leise, um am Ende in einem Geknüppel zu enden, bei dem sie die Backing Band mit zeitweise 3 Perkussionisten amtlich unterstützt. Ein nettes Konzert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kommen die &lt;b&gt;Hives&lt;/b&gt; und die werden heiß erwartet: Das Publikum will aber eher zuhören, als mitmachen. Und so müht sich Sänger Pelle Almqvist mit mäßigem Erfolg, die Menge aus ihrem Winterschlaf zu holen. Da nützt ihm auch sein punktgenau herumgewirbeltes Mikro nichts. Irgendwie wirken auch die Hives wie schon incubus ein wenig müde, die alten 150% in jeder Sekunde sind das nicht mehr, schon allein durch das neue Songmaterial. Ein akzeptabler Gig, nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann geht es zu &lt;b&gt;Alanis Morissette&lt;/b&gt;, direkt vor den Eingang des ersten Zuschauerblock vor der Hauptbühne. Das Kalkül dahinter: Nach der zierlichen Songwriterin sollte sich normalerweise das Publikum austauschen, so dass man bereits für Rage Against the Machine einen guten Platz ganz vorne sichern kann. Das kostet zwar den Gig von Serj Tankian, soll sich aber auszahlen. Morissette hateine super-professionelle Backing-Band, die artig vorgestellt wird. Die Sängerin selbst tanzt entrückt wie eine bekiffte Waldelfe, lächelt entwaffnend und spielt alle Hits. Ein Geburtstagsgruß, dann &quot;Ironic&quot; und weg ist die Kanadierin. Nett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach erobere ich mit B. einen Platz in Reihe 2 und warte. Zunächst kommen die &lt;b&gt;Queens Of The Stone Age&lt;/b&gt;, die ich nur so halbwegs auf dem Zettel habe. Der Gig wird dann eine Lehrstuunde in enorm gutem Spiel von enorm guten Songs in enorm gutem Sound. Josh Homme begrüßt die Menge mit &quot;You know who we are&quot; und legt los. Treffer. Dann erklärt er der Security, dass bei einem Queens-Konzert jeder Crowdsurfen, Kiffen oder auf Schultern sitzen darf. Eine der besten Rockbands unserer Zeit, die machen was sie wollen. Es ist ein Hochgenuss, ihnen dabei zuzusehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und dann erfüllt sich ein lange gehegter Traum für sehr, sehr viele Menschen: &lt;b&gt;Rage Against The Machine&lt;/b&gt;. Die Band gewordene Wut in Originalbesetzung. Darum geht es diesen Somer bei vielen Festivals ausschließlich. Langes warten, dann ertönt viele Minuten lang eine ohrenbetäubende Sirene. parallel werden vier Gestalten in orangenen Guantanamo-Overalls und mit schwarzen Säcken über den Köpfen auf die Bühne geführt. Lange stehen sie als stummer Protest gen Amerika auf der Bühne, dann bekommen sie ihre Instrumente umgehängt und mit den ersten Tönen von &quot;Bombtrack&quot; explodiert die Masse. Es ist das einzige Konzert, bei dem hart gedrückt, schwer gehüpft wird, alle schreien die erlösenden Parolen aus &quot;Know your enemy&quot;, aus &quot;Guerilla radio&quot;, alle wissen: &quot;Anger is a gift!&quot;. Die Band spielt tight, aber viele Songs recht langsam; entweder war der Sturbäche schwitzende Bassist Tim Commerford krank, oder man merkt den Jungs 8 Jahre Pause kräftig an. Auch die Wut glaubt man ihnen zwar, dennoch scheint der unmittelbare Hass nur noch zu glimmen statt zu lodern. So oder so: es ist Gottesdienst, Zack De La Rocha predigt, Tom Morellos Gitarre schreit und jeder kennt jede Zeile auswendig. Bei &quot;Wake Up&quot; hält Zack eine seiner politischen Ansprachen und fordert die generation, die sich angeblich nicht mehr für Politik interessiere zum handeln auf. Am Ende kanalisiert &quot;Killing in the name&quot; noch einmal alles, presst den letzte Schweiß aus allen Beteiligten, bevor ein würdiger Abschluss für das Pinkpop endet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Ein feines fetsival, sehr und manchmal sogar zu stressfrei, in freundlicher Atmosphäre und mit tollen Acts, wenn auch nicht ganz billig. Gern wieder. Im nächsten Jahr, mit deutscher Festival-Crew.</description>
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  <item rdf:about="http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4944606/">
    <title>Drainage im Feuchtgebiet</title>
    <link>http://diegestundetezeit.twoday.net/stories/4944606/</link>
    <description>Ich habe endlich Frau Roches &quot;Feuchtgebiete&quot; gelesen (um drüber zu reden, reichten die Leseproben zunächst auch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst: Es ist schlecht geschrieben. Ohne besonderen Stil, dramaturgisches Geschick oder sonst etwas, das man einem guten Buch zurechnen würde. Fast naiv und kindlich wird da stellenweise herumformuliert, was höchstens 10 Minuten als erfrischend durchgeht.&lt;br /&gt;
Eine Geschichte oder Figuren hat das Werk ebenfalls kaum zu bieten; Handlungsstränge wie die Familientragödie oder Helens Liebschaft zu Robin werden bestenfalls skizzenhaft angedeutet und in keiner Form nachvollziehbar ausgestaltet.&lt;br /&gt;
Was dann noch übrig bleibt, sind die Gedanken und Reflexionen der Protagonistin über ihr hyperaktives Sexualleben. Was am Anfang drastisch und maximal offen wirkt, wird spätestens beim 25. lesen nervig: &quot;Arschpatient&quot;, &quot;Fickpartner&quot;, &quot;aufgeilen&quot; - der aufgeklärte Leser lächelt müde über das sich gebetsmühlenartig wiederholende Vokabular. Oder rollt gleich die Augen. Alle anderen haben das Werk an dieser Stelle ohnehin schon als &quot;Schund&quot; weggelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem gibt es einige lichte Momente, die dem Buch seine Daseinsberechtigung verschaffen: Wenn Roche die Gefühlswelt von Scheidungskindern und deren verzweifeltes Ringen um Liebe und Anerkennung bzw. ihr erschüttertes Urvertrauen andeutet, trifft sie es in aller Unfertigkeit dabei doch recht genau. Die Beobachterin Roche hat durchaus einen genauen Blick auf die Gesellschaft und analysiert mitunter äußerst treffend; die Formulierung bleibt allerdings hinter dem Inhalt zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus können beide Geschlechter von dem Buch schlicht noch etwas lernen. Niemand muss sich wegen der Feuchtgebiete weniger waschen, darf aber doch mitnehmen, was Sponges sind, dass Frauen auch ohne Tage Ausfluss haben, und Analduschen genormt sind und einfach an den Duschschlauch geschraubt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dem Anliegen, die unterjochten Frauen vom Hygienezwang zu befreien, kann man durchaus etwas abgewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende bleibt ein mäßiges Buch, mit guten Ideen, die man deutlich spannender und griffiger hätte umsetzen können.</description>
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    <title>Kalte Fusion</title>
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    <description>Geile Roboter ab 30 wollen dich! Kühler Stahl und blanker Chrom warten darauf, dich zu verwöhnen. 10.000 Volt pure Volt zu deinem Vergnügen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;DSC00343&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/diegestundetezeit/images/DSC00343.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <title>&quot;Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.&quot;&lt;br...</title>
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    <description>&quot;Ich bin zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Goethe</description>
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    <title>&quot;Du sagtest: Da ist zuviel Krebs in deiner Familie,&lt;br /&gt;
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    <description>&quot;Du sagtest: Da ist zuviel Krebs in deiner Familie,&lt;br /&gt;
da ist zuviel Angst in deiner Welt&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es schwillt, es drückt, es birst.</description>
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    <title>Hyper Hyper</title>
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    <description>Ich hab mit Scooter eigentlich nichts am Hut, halte die Jungs aber für ganz sympathische Zeitgenossen, die eine gewisse kritische/ironische Distanz zu ihrem musikalischen Schaffen besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/No-Time-Chill-Scooter/dp/B00002498G/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=music&amp;qid=1209328184&amp;sr=1-1&quot;&gt;Und sich hier mal ganz lässig in der Produktbeschreibung von einem ihrer Alben distanzieren.&lt;/a&gt; Schweinecool.</description>
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    <title>Friesisch herb?</title>
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    <description>Danke, Lorenz!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahrelang hat man selbst davon gesponnen und nun entblödest du dich, genau dieses Produkt pünktlich zur Testosteron-Veranstaltung EM auch in die meterbreite Marktlücke zu werfen! Vorhang auf für:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.popkulturjunkie.de/wp/?p=3680&quot;&gt;Die BIER-CHIPS!&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Ha!</title>
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    <description>Hab ich exakt so heute Mittag beim vorbeigehen in der Cafete auch gedacht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;&lt;b&gt;Und, &quot;Spiegel&quot;!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine aktuelle Titelzeilenfrage &quot;Wie ticken die Deutschen?&quot; läßt sich, angesichts der runden Million Landsleute, die dich allwöchentlich kaufen, doch nun wirklich leicht beantworten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht richtig.&lt;br /&gt;
Mit Gruß vom deutschen Satiremagazin!                             &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Titanic&lt;br /&gt;
&lt;/cite&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EDIT: Dann eben anders, wenn Twoday den Link nicht nimmt...</description>
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    <title>Hoffnungsfunken</title>
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    <description>Dass da doch noch Menschen sein müssen, die Dinge denken und sagen, die sie nicht vorher irgendwo gelesen haben. Die die Dinge nicht primär nach ihrer Nützlichkeit beurteilen. Die noch hinter sich stehen und sich manchmal selbst fragend auf die Schulter tippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich könnte grad irgendwie nur kotzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz Kettcar, dann wieder lernen.</description>
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